Schmerzen & Fieber

Schmerzen und Fieber

Im Laufe unseres Lebens leiden wir alle hin und wieder unter Schmerzen und Fieber. Beides sind Reaktionen unseres Körpers, die wir als Warnsignal betrachten müssen. Denn durch Schmerzen und Fieber werden wir auf Prozesse aufmerksam, die unseren Körper schädigen können. Daher sollten wir beide Symptome einerseits nicht auf die leichte Schulter nehmen, andererseits müssen wir sie aber auch nicht still ertragen, sondern können etwas dagegen tun.

Wer hat in seinem Leben nicht schon einmal unter Kopfschmerzen gelitten? Viele Frauen klagen über immer wiederkehrende Regelschmerzen und wer schon einmal richtig starke Zahnschmerzen hatte, der weiß, wie sehr Schmerzen uns beeinträchtigen können. Dabei können Schmerzen sehr sinnvoll sein, denn sie alarmieren uns, dass etwas im Körper nicht in Ordnung ist oder warnen uns vor einer potentiellen Schädigung, z.B. einer heißen Flamme.

Aus medizinischer Sicht wird Schmerz als ein unangenehmes Sinneserlebnis definiert, das durch eine potentielle oder tatsächliche Gewebsschädigung ausgelöst wird. Nervenzellen erkennen die schmerzauslösenden Reize und geben diese blitzartig an das Rückenmark und dann an das Gehirn weiter. Wobei Schmerz in seiner Intensität sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Hier spielt die jeweilige körperliche und seelische Verfassung eine Rolle ebenso wie die Situation, in der wir den Schmerz erleiden. Sind wir z.B. in Gefahr, können Endorphine verhindern, dass der Schmerz uns lähmt oder sogar betäubt, sodass wir uns trotz Schmerzen in Sicherheit bringen können.

Man unterscheidet zwischen akuten und chronischen Schmerzen. Während akuter Schmerz manchmal nur wenige Sekunden, manchmal auch einen längeren Zeitraum andauert, dann aber wieder komplett abklingt, ist chronischer Schmerz dauerhaft spürbar oder kommt zumindest immer wieder. Hier kann der Schmerz selbst zur Krankheit werden. Die Ursache akuter Schmerzen ist häufig gut zu erkennen.

Auch Fieber gilt als Warnsignal des Körpers und muss daher immer ernst genommen werden. Man spricht von Fieber, wenn die Körpertemperatur über die Normalwerte hinaus steigt – ab 38 Grad Celsius. Hohes Fieber beginnt ab 39 Grad Celsius und von sehr hohem Fieber spricht man ab einer Körpertemperatur von mehr als 40 Grad Celsius. Dauert hohes Fieber länger als einen Tag an, sollte man einen Arzt aufsuchen.

Bei Fieber fühlen wir uns schlapp, haben keinen Appetit, leiden häufig begleitend an Kopf- und Gliederschmerzen sowie manchmal auch an Schüttelfrost.

Die Ursachen können sehr vielfältig sein. Häufig liegt die Ursache in einer Infektion wie z.B. grippale Infekte, Lungen- oder Mandelentzündung. Auch auf Magenschleimhaut-, Blasen- und Nierenbeckenentzündungen, eine Blutvergiftung oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen kann der Körper mit Fieber reagieren.

Grundsätzlich ist Fieber aber nichts Bedrohliches. Ein Anstieg der Körpertemperatur hilft dem Körper nämlich dabei, Abwehrmechanismen gegen Krankheitserreger wie Viren und Bakterien schneller zu entwickeln. Deshalb sollte man Fieber auch nicht grundsätzlich und in jedem Fall behandeln. Es hängt von den weiteren Symptomen, der körperlichen Verfassung und dem persönlichen Leidensdruck ab, wann man Maßnahmen zur Fiebersenkung ergreift.

Sowohl Fieber als auch Schmerzen muss man nicht grundsätzlich ertragen. Beide lassen sich sehr gut mit dem Wirkstoff Ibuprofen behandeln.