Die Gelenke der Katze – beweglich und stützend

Kaum ein anderes Tier begeistert uns Menschen so durch seine anmutigen Bewegungen und seine Gelenkigkeit wie die Katze. Geschickt und scheinbar mühelos springt sie in Höhen, die dem Fünf- bis Sechsfachen ihrer Körpergröße entsprechen. Und elegant landet sie immer auf ihren vier Pfoten, weil sie sich im freien Fall um ihre eigene Achse drehen kann. Diese Leistungen sind auf ihre kräftigen Muskeln und den wendigen Bewegungsapparat zurückzuführen.
Katze auf Wiese

Aber warum ist die Katze so beweglich? Das liegt daran, dass die einzelnen Wirbelknochen in ihrer Wirbelsäule nicht so starr miteinander verbunden sind wie beim Menschen oder auch beim Hund. Aber natürlich beruhen die Bewegungsabläufe der Katze auch auf dem perfekt aufeinander abgestimmten Zusammenspiel von Muskeln und Nerven, Knochen und Sehnen, Bindegewebe und Bändern. Dabei nehmen die Gelenke eine zentrale Rolle ein, weil sie als bewegliche Verbindungen zwischen zwei Knochen die Druckeinwirkungen abdämpfen, wobei sie zum Teil großen Kräften ausgesetzt sind.

Der Schlüssel zu gesunden Gelenken ist ein gesundes Wachstum. Katzenkinder sollten Futter bekommen, das speziell an ihr Alter und ihre Bedürfnisse angepasst ist. Denn ein gesunder Bewegungsapparat trägt zu einem gesunden und langen Katzenleben voller Lebensfreude und Vitalität bei. Als entscheidendes Gerüst im Körper ist er für Beweglichkeit und Stabilität verantwortlich. Seine Gesunderhaltung ist die Basis für die Lebensqualität Ihrer Katze.
 

Elementare Bausteine des Bewegungsapparates

So perfekt die Gelenke auch aufgebaut sind, stellen sie doch Schwachstellen im Bewegungsapparat der Katze dar. Denn wenn sie erst einmal durch Alterung, Übergewicht oder Unfälle geschädigt wurden, kann der Körper sie nicht mehr vollständig wiederherstellen. Um den Krankheitsprozess zu mildern oder zu verhindern, dass es zu Gelenkerkrankungen kommt, sollte die Katze wichtige Bausteine, die sie für den Aufbau und die Funktion des Bewegungsapparats braucht, über die Nahrung aufnehmen. Diese Inhaltsstoffe können dann durch den Stoffwechsel aufgeschlossen und zu Knochen, Sehnen, Bändern und Muskulatur umgebaut oder für diese Prozesse benötigt werden.

Bei neun von zehn Katzen im Alter von über 12 Jahren liegen degenerative Veränderungen der Gelenke vor. Diese Zahl ist erschreckend hoch und überrascht, weil Katzen uns ihre Schmerzen häufig nicht zeigen. Und auch ein Drittel der jüngeren Katzen leidet bereits an chronischen Gelenkerkrankungen.

Um der Katze dennoch schmerzfreie und reibungslose Bewegungsabläufe zu ermöglichen, sollten Muskeln, Knorpel und Gewebe durch Bewegung und wertvolle Nährstoffe über die Nahrung instandgehalten und in ihrer Funktion unterstützt werden.

Gelenk-Aufbau der Katze

Das Skelett der Katze ist ihrer Lebensweise als Jäger angepasst. Ihre Knochen sind leicht und stabil. Sie hat übrigens ca. 40 Knochen mehr als der Mensch. Die meisten davon entfallen auf ihren Schädel, die Wirbelsäule und den Schwanz. 

Die verschiedenen Gelenke der Katze unterscheiden sich in Bezug auf ihren Aufbau und ihre Beweglichkeit. Doch die groben Komponenten eines jeden Gelenks sind weitestgehend gleich.

Die meisten Katzen-Gelenke bestehen aus:

  • Gelenkflüssigkeit (Synovia)
  • Gelenkknorpel
  • Knochen 
  • Gelenkkapsel

Ein Gelenk besteht aus dem Gelenkkopf und der Gelenkpfanne, die wie zwei Puzzleteile auf- und ineinanderpassen. Beide werden vom Gelenkknorpel überzogen, der als „Stoßdämpfer“ dient. Die Gelenkflüssigkeit bzw. Gelenkschmiere (Synovia) füllt den Hohlraum („Gelenkspalt“) aus und verhindert den Abrieb. Sie ernährt den Gelenkknorpel und reduziert die Reibung im Gelenk. Die Gelenkkapsel umhüllt als straffes Bindegewebe das gesamte Gelenk. Die umliegenden Muskeln geben ihm Stabilität.

Im Laufe eines Katzenlebens werden die Knorpelstrukturen durch Abnutzung abgebaut. Durch gesunde Ernährung und artgerechte Bewegung können diese aber vom Körper selbst regeneriert werden. Bei normaler Belastung und einem gesunden Gelenk ist der Auf- und Abbau in der Regel im Gleichgewicht. Bei einer alten oder übergewichtigen Katze sowie durch Verletzungen oder Überbelastung kann er aber aus dem Gleichgewicht geraten. Dann kann zur Unterstützung des Bewegungsapparats und der Gelenkprozesse eine Ernährung mit hochdosierten Inhaltsstoffen wie Omega-3 Fettsäuren, Vitamin E, Grünlippmuschel, Hagebutte, Chondroitin und Glucosamin helfen.
 

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Gelenk-Arten der Katze

Gelenke werden nach der Anzahl der gelenkbildenden Knochen unterschieden. Es gibt einfache und zusammen gesetzte Gelenke. Einfache verbinden jeweils zwei Knochen, zusammengesetzte dementsprechend mehr als zwei (z. B. Ellbogengelenk).

Eine weitere Möglichkeit zur Einteilung ist die Form der Gelenkflächen. Diese werden nach ihrem Aussehen unterteilt und benannt: Kugelgelenk, Nussgelenk, Ellipsoidgelenk, Sattelgelenk und Walzengelenk.

Desweiteren kann man die unterschiedlichen Gelenke nach ihrer Funktion unterscheiden: So gibt es Scharniergelenke, Spiralgelenke, Schraubgelenke, Schnappgelenke und Schlittengelenke.

Und zu guter Letzt kann man Gelenke noch in inkongruent und straff einteilen. Bei inkongruenten Gelenken passen die Gelenkflächen nicht exakt zusammen, so dass separate Knorpelscheiben benötigt werden (zum Beispiel beim Meniskus im Kniegelenk). Und bei straffen Gelenken sind mögliche Bewegungen durch sehr straffe Bänder beschränkt (zum Beispiel im Vorderfußwurzelgelenk, dem Karpalgelenk).

Sie sehen, dass das Thema Gelenke und Beweglichkeit sehr umfangreich und wichtig für Ihre Katze ist. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen – und Ihrem Stubentiger ein gesundes und langes Leben mit Ihnen zusammen!