Vorbeugung von Gelenkproblemen bei der Katze

Jeder Katzenhalter möchte, dass sein geliebtes Tier ein langes, glückliches und gesundes Leben hat. Katzen sind Jäger. Als Freigänger lauern sie, schleichen sich an und springen mit einem gewaltigen Satz auf ihre Beute. Vielleicht müssen sie auch vor einem Hund davonlaufen und mit wenigen Sätzen geschickt auf einen Baum klettern. Jede dieser Bewegungen erfordert ein perfektes Zusammenspiel von Gelenken, Muskeln und Knochen.
Katze läuft auf Mauer

Aber auch bei Katzen, die nur in der Wohnung gehalten werden, ist das korrekte und gesunde Zusammenwirken des gesamten Bewegungsapparates eine wichtige Grundlage für Lebensfreude und Gesundheit. Hier kann eine zweite Katze im selben Haushalt helfen, die Vierbeiner auf Trab zu halten. Ansonsten ist der Mensch gefordert, übers Kuscheln hinaus die Katze immer wieder zu Bewegungsspielen aufzufordern.

Leidet eine Katze unter Erkrankungen des Bewegungsapparates, schränkt sie dies nicht nur körperlich ein, sondern verursacht zugleich Schmerzen, die ihr Lebensfreude rauben können. Bei neun von zehn Katzen im Alter über 12 Jahren verursachen Arthrose, Spondylose oder eine Dysplasie Gelenkbeschwerden. Aber auch jüngere Katzen können durch Wachstumsstörungen, genetische Vorbelastungen oder Verletzungen betroffen sein. Zum Glück sind bei Gelenk- und Verschleißerkrankungen sowie Alterserscheinungen verschiedene Mittel erhältlich, die Ihrer Katze helfen können, sich bis ins hohe Alter schmerzfrei zu bewegen.

Um es aber gar nicht erst soweit kommen zu lassen, sollten Katzenbesitzer diese Ratschläge beachten, um Gelenkschäden zu vermeiden:

  1. Vermeidung von Übergewicht
    In jedem Alter ist das gesunde Gewicht für Ihre Katze von großer Bedeutung. Übergewicht schadet ihren Gelenken in jeder Lebensphase und kann eine Arthrose verursachen. Bitte haben Sie einen kritischen Blick auf das Gewicht Ihres Stubentigers. Auch wenn Ihr Kater „so gern frisst“, liegt es in Ihrer Hand, frühzeitig Gewichts- und damit Gelenkprobleme zu verhindern. Aber auch bei bereits bestehenden Problemen kann eine Gewichtsabnahme zu einer erheblichen Reduktion der Symptome führen.
  2. Individuelle und altersgerechte Bewegung
    Hundebesitzer sind hier im Vorteil. Sie gehen mehrmals täglich mit ihrem Tier Gassi und können ihn zusätzlich durch Hundesport oder freies Spiel mit anderen Hunden unterstützen, sich zu bewegen. Aber auch für die Samtpfoten ist es wichtig, sich möglichst frei zu bewegen und nicht unnötig eingeengt zu werden. Denn nur durch komplette Gelenk-Bewegungen wird der Knorpel ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Dass Sie Ihre junge Katze mehr motivieren sollten als Ihren Katzengreis, versteht sich von selbst.
  3. Gelenkschonender Liege- und Schlafplatz
    Auch wenn sich Ihre Katze am liebsten in einem Pappkarton versteckt – irgendwo in der Wohnung sollte für sie ein weicher und gemütlicher Schlafplatz zur Verfügung stehen, um Liegeschwielen und schmerzhaften Druck auf die Gelenke von außen zu vermeiden. Ob es sich dabei um eine Decke, ein Kissen oder ein spezielles Katzenbett handelt, können Sie den Vorlieben Ihres Tieres anpassen.
  4. Gelenkgesunde Ernährung
    Insbesondere im Wachstum sollte auf eine optimale Zuteilung von Energie, Calcium und Phosphor geachtet werden. Sowohl eine Über- als auch eine Unterversorgung können zu Wachstumsstörungen und somit langfristigen Gelenkproblemen führen. Aber auch in allen weiteren Lebensphasen der Katze sollten Sie auf eine gesunde und artgerechte Ernährung achten. Wertvolle essentielle Fettsäuren, Vitamine sowie Aminosäuren und Pflanzenstoffe, die die Gelenkgesundheit positiv unterstützen können, sind oft im täglichen Katzenfutter nicht enthalten. Hier sind Ergänzungsfuttermittel eine gute Möglichkeit, Ihren Stubentiger mit speziellen Nährstoffen gegen Gelenkerkrankungen wie Arthrose zu versorgen.
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Lachsöl ist ein hochwertiger Lieferant von wertvollen Omega-3 Fettsäuren. Es enthält die essentiellen Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) in besonders hoher Konzentration – sie helfen, Entzündungsprozessen bei Gelenkerkrankungen entgegenzuwirken.

Grünlippmuschelpulver unterstützt mit GAG (Glycosaminoglycanen) und speziellen Omega-3 Fettsäuren bei Gelenkproblemen.

Die 100 % natürliche Hagebutte enthält die Antioxidantien Betacarotin, Vitamin E sowie Vitamin C, das zur Kollagenbildung beiträgt und damit die Gelenke unterstützt.

Die Antioxidantien Vitamin E und Mangan sowie die Aminosäure Methionin unterstützen den Gelenkstoffwechsel bei Katzen mit Osteoarthrose.

Glucosamin und Chondroitin sind körpereigene Bausteine des Knorpelgewebes. Sie fördern den Erhalt gesunder und elastischer Gelenkoberflächen.

Zur Linderung von Altersbeschwerden, Verschleißerkrankungen oder Gelenkentzündungen ist eine hochdosierte Kombination dieser verschiedenen Wirkstoffe besonders wirkungsvoll. Sie stellt aber auch einen vorbeugenden Schutz vor Gelenkerkrankungen dar, so dass Katzenhalter bereits bei ihrer jungen Katze auf die Versorgung mit gelenkaktiven Nährstoffen achten sollten.