Spondylose bei der Katze

Bei der Spondylose handelt es sich um eine langsam fortschreitende, degenerative Erkrankung der Wirbelsäule. Viele Katzen trifft diese Erkrankung im Alter. Sie kann aber auch die Spätfolge eines Unfalls oder Sturzes in jungen Jahren sein. Sie erkennen die ersten Anzeichen daran, dass Ihr Stubentiger sich nur noch so viel wie nötig bewegt und sein Fell im Bereich des Rückens nicht mehr pflegt, so dass es struppig werden und verfilzen kann.
Getigerte Katze liegt auf Fensterbrett

Ursache für die Spondylose ist, dass die Weichteile der Wirbelsäule (Bänder und Bandscheiben) ihre Elastizität und damit die Pufferfunktion der Bandscheibe als „Stoßdämpfer“ verlieren. Der Organismus versucht, diese Aufgabe zu übernehmen, indem er knöcherne Auswüchse bildet, um die Wirbelsäule zu schützen. Diese Wucherungen beginnen an der Unterseite der Wirbel und setzen sich über die Seiten fort, bis sie schließlich Knochenbrücken bilden, die mehrere Wirbel miteinander verbinden. Was als Schutz gegen die Schmerzen begann, endet so in der Versteifung der Wirbelsäule.

Spondylose verläuft in Schüben. Phasen, in denen es der Katze gut geht, wechseln sich mit solchen ab, in denen sie beeinträchtigt ist und Schmerzen hat. Spondylose ist nicht heilbar, die Versteifungen können nicht rückgängig gemacht werden. Aber die Schmerzen können behandelt und damit gelindert werden. Neben Schmerzmittel kann auch Physiotherapie für die Katze hilfreich sein. 

Außerdem sollte sie ihre Lieblingsplätze ohne zu Springen erreichen können (eventuell über eine Rampe) und wird Wärme genießen. Vielleicht legen Sie ihr Kissen an die Heizung oder den Kamin. Ihre Samtpfote wird es Ihnen danken.

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Vorbeugung der Spondylose

Eine artgerechte, ausgewogene und gelenkfördernde Ernährung und Bewegung sind für jede Katze wichtig. Bitte achten Sie auch auf das Gewicht Ihrer Katze. Übergewicht schadet den Gelenken und kann für viele Erkrankungen des Bewegungsapparates ursächlich sein. Deshalb sollte sich Ihre Katze regelmäßig bewegen – gerade, wenn sie im Haus lebt und kein Freigänger ist.

Wenn Sie mögen, massieren Sie Ihrer Katze doch ab und zu den Rücken. Ihr Stubentiger wird es lieben, wenn Sie sich so intensiv mit ihm beschäftigen – und gleichzeitig entspannt es seine Rückenmuskulatur. Mit Wärme können Sie diesen Effekt noch weiter unterstützen. Wenn Sie eine Rotlicht-Lampe haben, setzen Sie diese einfach ein. Auch diese Bestrahlungen können helfen, Verspannungen im Rückenbereich vorzubeugen.

Bei einem Tierarztbesuch zur regelmäßigen Vorsorge können Sie die Wirbelsäule röntgen lassen. Je früher die ersten Anzeichen einer Spondylose erkannt werden, desto eher können Sie mit der Behandlung beginnen bzw. auf eine gelenkaktive Nahrung umstellen.
Zur Unterstützung des Bewegungsapparates und der Gelenkprozesse können in jedem Alter besonders Ergänzungsfuttermittel mit hochdosierten Inhaltsstoffen wie Omega-3 Fettsäuren, Vitamin E, Grünlippmuschel, Hagebutte, Chondroitin und Glucosamin verabreicht werden. Diese regen zum Beispiel den Stoffwechsel der Gelenkknorpel an und unterstützen so die Elastizität der Bandscheiben.