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Magnesiummangel - Symptome und Ursachen

Magnesiummangel - Symptome und Ursachen

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Hatten Sie das auch schon mal? Plötzlich zieht sich ein Muskel hart zusammen – der Muskelkrampf. Am häufigsten ist der Wadenkrampf, der oft nachts im Bett oder beim Sport einsetzt. Meistens ist so ein Muskelkrampf harmlos und kann ein Symptom für einen Magnesiummangel sein…

Symptome Magnesiummangel - der Wadenkrampf

Unser Organismus benötigt Magnesium wie die Luft zum Atmen und übernimmt lebenswichtige Aufgaben im Körper. Ungefähr 300 Enzyme sind auf die Hilfe des Minerals angewiesen, es stabilisiert das Skelett und spielt eine große Rolle bei der Reizübertragung von Nerven zu Muskeln. Und natürlich ist es unerlässlich für die Muskelkontraktion.

Da Magnesium für so viele unterschiedliche Körperfunktionen essentiell ist, lässt sich ein Magnesiummangel und seine Auswirkungen meist nicht auf ein Problem beschränken. Die nächtlichen Wadenkrämpfe gehören sicher mit zu den häufigsten Symptomen einer unzureichenden Magnesiumzufuhr.

Auch alle anderen Muskelkrämpfe, das Zucken eines Augenlides, Schwindel oder kalte Hände und Füße können auf eine Unterversorgung des Minerals hindeuten. Auch weniger greifbare Empfindungen wie Unruhe oder Stressanfälligkeit können Begleitsymptom einer unzureichenden Magnesiumversorgung sein.

Hinter diesen Problemen muss aber nicht gleich ein Magnesiummangel stecken, auch eine schlechte Versorgungslage oder ein kurzfristiger Engpass sind möglich. Wer allerdings häufiger Symptome eines schlechten Magnesiumstatus hat, sollte die Ursache am besten durch einen Arzt abklären lassen.

Ursachen Magnesiummangel

Jeder Mensch hat unter normalen Bedingungen einen täglichen Bedarf von mindestens 350 - 400 mg. In besonderen Lebenssituationen kann sich allerdings ein erhöhter Magnesium-Bedarf ergeben:

  • Während Schwangerschaft und Stillzeit
  • Intensiver Sport oder schwere körperliche Arbeiten
  • Einseitige Diäten, Mangel- oder Fehlernährung
  • Stress

Auch bestimmte Medikamente (z. B. wassertreibende Mittel, Antibiotika, Anti-Baby-Pille) oder Erkrankungen wie Diabetes, Migräne oder Magen-Darm-Erkrankungen können zu einem Magnesiummangel führen.

Selbst der Genuss von Alkohol oder Kaffee kann eine vermehrte Magnesiumausscheidung begünstigen. Ein Magnesiummangel kann - wenn auch selten - genetisch bedingt sein. In vielen Lebensmitteln ist verwertbares Magnesium enthalten, so dass man eigentlich davon ausgehen könnte, dass kein Magnesiummangel entstehen kann.

Tatsächlich zeigte die letzte große Ernährungsstudie in Deutschland (VERA) aber, dass ca. 40 Prozent der Bundesbürger die Empfehlungswerte der DGE in der Ernährung nicht erreichen und durch diese Mangelernährung auch zu wenig Magnesium zu sich nehmen.

Mais Magnesium
Mais enthält ca. 120mg Magnesium pro 100g
Erbsen Magnesium
Erbsen enthalten ca. 120mg Magnesium pro 100g
Linsen Magnesium
Linsen enthalten rund 130mg Magnesium pro 100g
Haferflocken Magnesium
Haferflocken enthalten ca. 140mg Magnesium pro 100g
Kakaopulver Magnesium
Kakaopulver enthält ca. 150mg Magnesium pro 100g
Reis Magnesium
Reis enthält ca. 160mg Magnesium pro 100g
Nüsse Magnesium
Nüsse enthalten ca. 160mg Magnesium pro 100g
Sesam Magnesium
Sesam (frisch) enthält ca. 340mg Magnesium pro 100g
Sonnenblumenkerne Magnesium
Sonnenblumenkerne enthalten rund 420mg Magnesium pro 100g

Da unser Körper nicht in der Lage ist Magnesium selbst herzustellen, müssen wir das lebenswichtige Mineral regelmäßig und ausreichend über die Nahrung zu uns nehmen. Tatsächlich ist Magnesium in vielen Lebensmitteln enthalten. Einen Großteil unseres Magnesiumbedarfs decken wir zum Beispiel über Getreideprodukte oder alkoholfreie Getränke. Hochwertige Mineralwässer können eine gute Magnesium-Quelle sein. Manche enthalten über 80 mg Magnesium pro Liter.

Nachfolgend möchten wir Ihnen einen Überblick über gute Magnesiumlieferanten geben.

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