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Frische Beeren auf Holzuntergrund

Jod gehört zu den Spurenelementen und ist für den menschlichen Organismus unentbehrlich. Da es vom Körper nicht selbst produziert werden kann, muss es in ausreichender Menge über die Nahrung aufgenommen werden. Jod wird im Körper hauptsächlich in der Schilddrüse für die normale Produktion von Schilddrüsenhormonen benötigt.

Das Spurenelement ist besonders für eine normale Schilddrüsenfunktion im Körper wichtig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Jodmenge von mindestens 0,2 Milligramm (200 Mikrogramm). Allerdings nehmen die meisten Menschen eine viel geringere Menge des Spurenelements zu sich.
Der Hauptgrund für eine unzureichende Jodaufnahme in Deutschland ist der niedrige Jodgehalt der pflanzlichen und tierischen Lebensmittel. In Mitteleuropa sind die Böden während der Eiszeit durch die Auswaschung an Jod verarmt, so dass in der Folge die Pflanzen und Tiere in der Nahrungskette wenig Jod enthalten.

Jod in der Schwangerschaft: Kleine Menge – große Wirkung

In der Schwangerschaft ist der Bedarf an Jod besonders hoch. Die werdende Mutter benötigt das Spurenelement nicht nur für sich, sondern auch für das ungeborene Baby. Damit sich die Schilddrüse und die Schilddrüsenhormone des Kindes optimal entwickeln können, muss Jod in ausreichender Menge über die Plazenta in den kindlichen Blutkreislauf gelangen. Darüber hinaus wird Jod für das normale Wachstum des Kindes benötigt.

Während der Schwangerschaft sollten 230 Mikrogramm Jod täglich zugeführt werden. Frauen, die stillen, sollten die Menge sogar auf 260 Mikrogramm jeden Tag steigern.

In welchen Lebensmitteln ist besonders viel Jod enthalten?

Zu den natürlichen Jodquellen zählen vor allem Seefisch (beispielsweise Seelachs, Kabeljau, Hering, Garnelen, Muscheln) und Milch. Auch in Speisesalz ist mittlerweile Jod enthalten (dies muss als „jodiertes Speisesalz“ besonders gekennzeichnet sein). Wenn Sie beim Kochen dieses Speisesalz verwenden und zweimal die Woche Seefisch essen, nehmen Sie bereits viel Jod über die Nahrung auf.

Da Schwangere und stillende Mütter einen höheren Bedarf an Jod haben, sollten sie die ausreichende Menge des Spurenelements über zusätzliche Quellen – wie beispielsweise Jodtabletten – decken. Eine Rücksprache mit dem Arzt kann sinnvoll sein.

Wann wird Jod in der Schwangerschaft benötigt?

Jod wird vor allem für die Entwicklung der Schilddrüse und der Schilddrüsenhormone benötigt. Dieser Vorgang beginnt in der zehnten bis zwölften Schwangerschaftswoche. Die Schilddrüsenhormone sind unter anderem wichtig für den Aufbau des zentralen Nervensystems. Wenn Sie planen, schwanger zu werden, sollten Sie sich rechtzeitig darüber informieren, in welchen Lebensmitteln Jod enthalten ist und welche Menge Sie während der Schwangerschaft zu sich nehmen sollten. Hierbei kann Sie Ihr Arzt unterstützen.

Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Entwicklung

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, sollten Sie darauf achten, immer eine ausreichende Menge an Jod zu sich zu nehmen. Jod in der Schwangerschaft unterstützt die Entwicklung Ihres Kindes optimal. Da ihr Kind nach der Geburt Nährstoffe nur über die Muttermilch erhält, sollte auch in diesem Zeitraum die Versorgung mit diesem Nährstoff gesichert sein.

In der Schwangerschaft ist neben Jod auch Folsäure ein wichtiger Nährstoff. Mehr Informationen zu Folsäure in der Schwangerschaft.

Nehmen Sie als Schwangere genügend Eisen zu sich? Warum Eisen in der Schwangerschaft so wichtig ist, erfahren Sie hier.

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