Vitamine B + E + A für Hunde und Katzen

Katze sitzt neben Vase auf Tisch

Vitamine sind lebensnotwendige Mikronährstoffe, die vom Körper nicht eigenständig produziert werden können. Sie werden in fettlösliche und wasserlösliche Vitamine eingeteilt und erfüllen vielseitige Aufgaben im Stoffwechsel.

Vitamin E
Als Vitamin E bezeichnet man die Gruppe der Tocopherole, die eine hohe anioxidative Kapazität aufweisen. So können sie sowohl im Organismus als auch direkt im Futtermittel Stoffe vor freien Radikalen schützen. Sie tragen so zum Erhalt der ungesättigten Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren bei. Zudem schützen sie vor Gewebeschäden, die bei Entzündungen und Verletzungen durch freie Radikale im Körper entstehen können.

B-Vitamine
Unter B-Vitaminen ist eine Gruppe von mehreren wasserlöslichen Vitaminen zusammengefasst, die an einer Vielzahl an Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt sind. Hierzu gehören das Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B6 (u.a. Pyridoxin), Vitamin B12 (Cobalamin), Pantothensäure und Nikotinsäure. Sie können nur in geringer Menge gespeichert werden, so dass eine regelmäßige Zufuhr über das Futter nötig ist. B-Vitamine werden insbesondere für eine gesunde Haut benötigt, wobei sie hier auf unterschiedliche Weise agieren. Zum einen sind sie nötig für den Stoffwechsel der Hautzellen und den Aufbau der Hautsubstanz. Zudem sind sie an der Heilung von Hautveränderungen beteiligt. Auch bei der Synthese von Fettsäuren, einem wichtigen Bestandteil der Zellmembranen sind sie beteiligt.

Vitamin A
Vitamin A wird auch als „Epithelschutzvitamin“ bezeichnet und erfüllt wichtige Aufgaben in diesem Bereich. Es ist essentiell für die Differenzierung der Epithelzellen und die Bildung von Gerüststoffen der Hautoberfläche. So kann es bei einem Mangel zu Störungen wie Schuppenbildung und Verhornungen kommen. Eine ausreichende Zufuhr ist also wichtig für eine geschmeidige Haut und gerade bei Hauterkrankungen sollte das Tier durch eine erhöhte Zufuhr unterstützt werden.