Was ist Ackerschachtelhalm?

Ackerschachtelhalm zählt, wie der Name schon sagt, zur Klasse der Schachtelhalme. Er ist ein wahrer Dinosaurier unter den Pflanzen. Bereits vor 300 Millionen Jahren bedeckten riesige, baumhohe Schachtelhalmwälder zusammen mit Farnen und Moosen unsere Erde. Heute wird der Ackerschachtelhalm nur noch bis zu 40 cm hoch und wächst vorrangig an Wiesenrändern und feuchten Ackerböden.
Frau liegt auf Sofa

Schachtelhalm – oder Zinnkraut

Sein Aussehen hat der Ackerschachtelhalm im Laufe der Millionen Jahre bis auf die Größe kaum geändert. Ein Haupttrieb wächst senkrecht empor und besteht aus einzelnen ineinander geschachtelten Segmenten. Seitentriebe gehen ebenso gebaut vom Haupttrieb ab.

Die Pflanze bildet Wurzeln die bis zu 2 Meter weit herunter reichen und somit nur sehr schwer auszugraben sind.

Der Schachtelhalm enthält einen hohen Kieselsäuregehalt, der den Zellwänden ihre Festigkeit gibt und sie stabil wachsen lässt. Aufgrund ihrer Festigkeit und Flexibilität wurde sie zum Scheuern von Zinn verwendet. Umgangssprachlich wird der Schachtelhalm daher auch als „Zinnkraut“ bezeichnet.

Auch der Name „Pferdeschwanz“ wurde ihr verliehen, weil seine Triebe die Menschen an die Form des Pferdeschwanzes erinnerten. Im englischsprachigen Raum trägt die Pflanze noch immer den Namen „Horsetail-Flower“.

Den meisten Menschen ist der Ackerschachtelhalm als vielseitig einsetzbare Pflanze bekannt. Bereits im Altertum schätzen Araber und Griechen diese Pflanze und in Asien wird Schachtelhalm heute als beliebtes Gemüse angebaut.

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