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Ginkgo biloba

Ginkgo biloba

Fernes Asien, natürliche Heilkraft, besondere Blattform - unterschiedliche Merkmale und gedankliche Verbindungen fallen uns ein, wenn wir an Ginkgo denken. Der einzigartige Baum hat dank seiner Anpassungsfähigkeit 250 Millionen Jahre und mehrere Eiszeiten überdauert und gilt als „lebendes Fossil“. Heute kommt wildwachsender Ginkgo nur noch in Ostasien vor und wird dort als Tempelbaum verehrt. In Europa findet man den Baum vermehrt in Parks und Anlagen.

Merkmale eines Ginkgobaumes

Ein Ginkgobaum kann bis zu 35-40 Meter hoch und etwa 1.000 bis 2.000 Jahre alt werden. Den Zusatz „biloba“ trägt der Baum aufgrund seiner langstieligen, zweilappigen Blätter, die wie ein Fächer aussehen und sich in der Mitte gabelartig teilen.

Im Herbst verfärben sich die tiefgrünen Blätter und leuchten in einem satten Gelb, bevor der Ginkgobaum sein Blätterkleid verliert. Trotzdem zählt er nicht zu den Laubbäumen, sondern ist verwandt mit den Nadelbäumen.

Früchte und Samen

In der Botanik werden männliche und weibliche Ginkgobäume unterschieden. Beide Geschlechter bilden ab einem Alter von 25 bis 35 Jahren ihre ersten Blüten aus, aber nur an den weiblichen Bäumen entstehen pflaumenartige Samen. Durch die in den Früchten enthaltene Buttersäure entsteht bei herabgefallenen Samen ein unangenehmer, ranziger Geruch, sodass in Parks und privaten Anlagen die männlichen Bäume bevorzugt gepflanzt werden.

Heilpflanze und Zierbaum

In China und Japan wird der Ginkgobaum schon seit Jahrhunderten als kraftspendend und lebensverlängernd verehrt. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin haben Samen, Wurzel und Blätter des Ginkgobaums ihren festen Platz. Weltweit wird Ginkgo auf großen Plantagen in gemäßigten Klimazonen als Heilpflanze angebaut. Natürliche Vorkommen von Ginkgo sind nur noch in China zu finden. 

Häufig werden die Blätter des Ginkgo biloba für die Herstellung eines Trockenextrakts verwendet. Der Wirkstoff Ginkgo-biloba-Blätter Trockenextrakt kann eine altersbedingte kognitive Beeinträchtigung und die Lebensqualität bei leichter Demenz verbessern.

Die zweilappigen, grünen Blätter haben dem Ginkgobaum zu einer großen Beliebtheit als Zierbaum verholfen. In Deutschland löste Johann Wolfgang von Goethe mit seinem Gedicht „Ginkgo biloba“ (1815) eine Begeisterung für den fernöstlichen Baum aus. Neben seiner Schönheit ist Ginkgo zudem sehr anpassungsfähig und robust. Seine Widerstandfähigkeit gegenüber Schädlingen, Luftverschmutzung und Waldbränden hat ihm geholfen, sich als Stadtbaum zu etablieren. Heute schmücken von Menschenhand kultivierte Ginkgobäume die Straßen und Alleen vieler europäischer, amerikanischer und asiatischer Städte.

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