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Gedächtnis und Konzentration

Gedächtnis und Konzentration

Unser Gehirn wiegt im Durchschnitt 1.400g und macht damit 2% des gesamten Körperanteils aus. Aufgrund seiner hohen Aktivität benötigt das Gehirn besonders viel Energie, denn alle Nervenbahnen eines erwachsenen Menschen ergeben zusammengerechnet eine Gesamtlänge von etwa 5,8 Millionen Kilometern. Damit die etwa 86 Milliarden Nervenzellen im Gehirn miteinander kommunizieren können, muss der Körper für das menschliche Gehirn allein 20% der Körperenergie aufwenden.

Wie arbeitet unser Gehirn?

Unser Gehirn gehört zum zentralen Nervensystem und verarbeitet unzählige Sinneseindrücke, koordiniert die komplexen Funktionen des Körpers und unsere Verhaltensweisen. Dank Milliarden an Nervenzellen und reizleitenden Zellen funktionieren diese Abläufe reibungslos, denn sie tauschen mit Hilfe von elektrischen Impulsen fortlaufend Informationen aus. Jede Gehirnregion ist dabei für die Erbringung einer anderen Leistung zuständig.

Im Gehirn werden natürlich auch unsere Erinnerungen, unser Wissen und unsere Emotionen gesteuert und gespeichert. Dies geschieht im Kurzzeit- und im Langzeitgedächtnis.

Wie funktioniert das Kurzzeitgedächtnis?

Im Kurzzeitgedächtnis merken wir uns Informationen für einen kurzen Zeitraum. Sonst würden wir uns an gerade geschehene Ereignisse und Eindrücke nicht erinnern können. Verständlicherweise ist das Kurzzeitgedächtnis fast ständig aktiv. Allerdings können wir nur begrenzt Informationen in unserem Kurzzeitgedächtnis aufnehmen. Sobald der Speicher zu voll wird, werden die alten durch neue Informationen ersetzt. Dieser Vorgang geschieht alle paar Minuten. Wenn eine Information etwas länger im Kurzzeitgedächtnis bleibt, dann liegt es daran, dass wir uns an die Information immer wieder erinnern und sie wiederholen.

Und beim Langzeitgedächtnis?

Nur sehr wenige Informationen aus dem Kurzzeitgedächtnis erreichen das Langzeitgedächtnis, z.B. durch Wiederholungen von Erlerntem. Während das Kurzzeitgedächtnis in seiner Aufnahmekapazität begrenzt ist, bietet das Langzeitgedächtnis einen umfangreichen und unbegrenzten Speicher. So können wir uns auch an lange zurückliegende Erlebnisse erinnern, z.B. aus der Kindheit.

Die Speicherung im Langzeitgedächtnis erfolgt durch biochemische Verbindungen, die sich ähnlich wie ausgetretene Pfade im Gedächtnis bilden und wir können uns daher dauerhaft erinnern. Dabei unterscheidet das Langzeitgedächtnis Inhalte, die wir unbewusst ausführen, wie Laufen, Fahrradfahren und Schwimmen, und bewusst Erlerntes, wie konkretes Faktenwissen und eigene Erlebnisse. 

Um das Gehirn optimal versorgen zu können, benötigt der Körper hochwertige Nährstoffe. Eine ausgewogene Ernährung trägt dazu bei, dass wir besser denken und lernen können. Aus kohlenhydratreichen Lebensmitteln zieht sich das Gehirn ausreichend Energie und die in Milch und Fleisch enthaltenen B-Vitamine sorgen ebenfalls für eine gesunde Funktionsweise des Gehirns. Obst und Gemüse bieten wertvolle Vitamine und Mineralien, die für den Alterungsprozess mitverantwortliche freie Radikale neutralisieren können.

Omega-3-Fettsäuren als Gehirnnahrung

Weitere wichtige Bestandteile einer gesunden Ernährung für jung und alt sind Omega-3-Fettsäuren, die vor allem in Kaltwasserfischen wie Lachs und Hering vorkommen. Entscheidend für den positiven gesundheitlichen Effekt der Omega-3-Fettsäuren sind die Bestandteile Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Etwa 97 Prozent aller Omega-3-Fettsäuren im menschlichen Gehirn bestehen aus DHA. Ein hoher Anteil der langkettigen mehrfach ungesättigten Fettsäure DHA ist also eine Voraussetzung für den normalen Gehirnstoffwechsel und damit für die geistige Fitness.

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