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Botanik und Ernte von Cranberries

Botanik und Ernte von Cranberries

Die Cranberry (Vaccinium macrocarpon) ist in Nordamerika beheimatet und wird auch als „Amerikanische Preiselbeere“ oder „Große Moosbeere“ bezeichnet.

Sie ist eine Beerenstrauchart in der Gattung der Heidelbeeren aus der Familie der Heidekrautgewächse. Die Cranberrypflanze ist ein am Boden kriechender Strauch mit bis zu 1 Meter langen Ranken. Man findet die Cranberry auf sehr sauren Moorböden.

Sie blühen im späten Juni bis in den frühen Juli. Die Ernte der Früchte beginnt Mitte September und endet Anfang November.

Die ausgereiften rotleuchtenden Cranberries werden bis zu 2 cm groß und haben ein knackig helles Fruchtfleisch mit 4 großen Luftkammern.

In Nordamerika gibt es weit über 100 verschiedene Cranberry-Sorten, wobei die meisten aus Wildvorkommen stammen und den Namen des jeweiligen Farmers tragen.

Die Früchte der amerikanischen Cranberry werden in den USA großflächig angebaut und vermarktet.

Ungefähr 5 % der Ernte werden frisch verwendet, 60 % zu Säften verarbeitet und der Rest wird als Bestandteil von Lebensmitteln wie Saucen oder Konzentraten eingesetzt.

Heute gibt es zwei Methoden um Cranberries zu ernten: die Trockenernte und die Nassernte. Um die Cranberries trocken zu ernten und als frische Früchte auf den Markt zu bringen, werden mechanische Pflückmaschinen, die wie große Rasenmäher aussehen, benutzt. Der größte Teil der Jahresproduktion wird allerdings nass geernet.

Dazu werden die Cranberryfelder ca. 40 cm hoch geflutet. Künstlich erzeugte Wasserstrudel lösen die reifen Beeren von den Sträuchern. Da die Früchte Luftkammern enthalten, schwimmen sie an der Wasseroberfläche und müssen nur noch abgeschöpft werden.

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