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Folsäure - Das Gesundheitsvitamin

Folsäure - Das Gesundheitsvitamin

Folsäure ist ein wasserlösliches B-Vitamin, das für alle Wachstums- und Entwicklungsprozesse des Körpers unentbehrlich ist.

Zusammen mit Vitamin B12 ist Folsäure essentiell für die Bildung von roten und weißen Blutkörperchen, sowie für die Produktion der Blutplättchen, die für die Blutgerinnung notwendig sind.

Mit neuen Erkenntnissen zu gesundheitlich positiven Wirkungen gewinnt die Folsäure immer mehr an Bedeutung, trotzdem ist eine unzureichende Folsäureversorgung häufig anzutreffen.

Bedeutung in der Schwangerschaft

Die Folsäure ist wohl das bekannteste Vitamin, wenn es um das Thema Schwangerschaft geht. Folsäure wird schon von Beginn der Schwangerschaft an vermehrt gebraucht. Der Bedarf steigt um das Doppelte des Normalbedarfs an und liegt in der Schwangerschaft bei ungefähr 800 µg (0,8 mg) pro Tag.

Folsäure trägt zur normalen Zellteilung und zum mütterlichen Gewebewachstum bei, sorgt aber auch beim Baby dazu, dass es genügend „Material" zum Zellaufbau hat. Das ist natürlich besonders in der Schwangerschaft der Fall, wo sich aus einer Zelle zu Beginn der Schwangerschaft ein Mensch mit ungefähr 100 Milliarden Zellen entwickelt!

Schwangere Frau liegend

Folsäure ist daher auch wichtig für den Neuralrohrschluss und damit für einen positiven Schwangerschaftsverlauf. Da die Schließung des Neuralrohrs bereits am Anfang der Schwangerschaft erfolgt, also zu einem Zeitpunkt, wo Frauen oft noch nichts von ihrer Schwangerschaft wissen, sollte bereits bei vorhandenem Kinderwunsch an eine ausreichende Folsäureversorgung gedacht werden.

Herz-Kreislauf-Schutz

Eine weitere wichtige Funktion der Folsäure ist die schützende Eigenschaft auf das Herz-Kreislauf-System.

Folsäure leistet zusammen mit den Vitaminen B6 und B12 einen Beitrag für den normalen Homocysteinstoffwechsel.

Homocystein ist ein unerwünschtes, schädliches Zwischenprodukt im Eiweißstoffwechsel. Es wird auf Grund seiner oxidierenden Eigenschaften als für die Gefäßgesundheit ungünstig betrachtet. Forscher tendieren heute daher dazu, den Grenzwert bereits bei 10 µmol/l Blut festzulegen.

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