Menu
Kontakt Wunschzettel Suchen
Wie funktionieren unsere Augen?

Wie funktionieren unsere Augen?

Sehen bedeutet, dass Lichtstrahlen, die ins Auge fallen, lichtempfindliche Rezeptoren und dadurch Nerven anregen, Signale ans Gehirn zu senden. So entstehen Bilder in unserem Gehirn.

Wie genau entsteht ein Bild im Auge?

Zunächst benötigen wir Licht, um überhaupt etwas sehen zu können. Die Lichtquelle kann vieles sein: die Sonne, der Kerzenschein, eine Zimmerlampe oder Mondschein. Von der Lichtquelle breitet sich das Licht aus. Wenn die Lichtstrahlen auf einen Gegenstand auftreffen, werden sie zurückgeworfen, also reflektiert.

Wenn wir auf diesen Gegenstand gucken, strahlt ein Teil des Lichts in unsere Augen. Dort treffen die Lichtstrahlen auf die gewölbte Linse und bündeln sich hinter ihr, um dann an einem Punkt auf der Netzhaut zusammen zu laufen. Dort wird der Gegenstand abgebildet. Der Gegenstand ist kleiner und steht auf dem Kopf, aber unser Gehirn rechnet die Informationen in kürzester Zeit um, und so entsteht ein korrektes Bild von dem Gegenstand.

Anders ausgedrückt:

Ein Lichtstahl trifft auf die Hornhaut im Auge und anschließend auf die Iris bzw. die Pupille. Die Pupille (Irisblende) reguliert den Lichteinfall ins Auge. Sie verengt sich bei starker Helligkeit und weitet sich in der Dämmerung.

Das Licht dringt durch die vordere Kammer, die Linse und den Glaskörper hindurch und gelangt schließlich bis zur Netzhaut, wo dann das gesehene Licht oder Bild um 180 Grad gespiegelt wird.

In der Netzhaut werden diese Lichtreize von den Fotorezeptoren, den Zapfen und Stäbchen, aufgenommen und in Nervenreize umgewandelt.

Die Nervenreize gelangen zum Sehnerv und werden über die Sehbahnen zum Sehzentrum im Gehirn weitergeleitet. Im Gehirn müssen die Sinneseindrücke beider Augen verarbeitet und koordiniert werden. Das Gesehene wird wieder um 180 Grad gedreht und vom Gehirn als einheitliches Bild wahrgenommen.

Die Wölbung der Linse

Unsere Fähigkeit, in der Nähe und in der Ferne liegende Gegenstände und Personen scharf zu sehen, hängt damit zusammen, dass sich die Wölbung der Linse verändern kann. Beim Blick in die Ferne ist die Wölbung der Linse relativ flach, schauen wir in die Nähe, wird die Krümmung stärker.

Wir können also nicht gleichzeitig in die Nähe und in die Ferne scharf sehen. Unser Gehirn steuert die Wölbungen der Linse ohne unser weiteres Zutun in Sekundenbruchteilen.

Was passiert im Auge bei Kurzsichtigkeit?

Nicht jeder von uns kann in der Ferne scharf sehen. Man spricht davon, dass der Augapfel zu lang ist. Damit ist gemeint, dass sich die Lichtstrahlen bereits vor der Netzhaut treffen. So entsteht ein unscharfes Bild. Je näher man den Gegenstand vor das Auge hält, desto schärfer wird er abgebildet, denn die Lichtstrahlen treffen sich später hinter der Linse. Sobald Sie den Gegenstand wieder scharf sehen können, treffen die Lichtstrahlen wieder auf der Netzhaut.

Bei Kurzsichtigkeit sieht man in der Ferne also unscharf und in der Nähe scharf. Mit Hilfe einer Brille und einem entsprechenden Brillenglas werden die Lichtstrahlen zerstreut und treffen so wieder auf der Netzhaut zusammen. Sie können ein scharfes Bild sehen.

Was passiert im Auge bei Weitsichtigkeit?

Wenn man von Weitsichtigkeit spricht, verhält es sich genau umgekehrt: Man spricht von einem zu kurzen Augapfel. Wenn Sie weitsichtig sind, treffen die Lichtstrahlen erst hinter der Netzhaut aufeinander.

Beim Blick in die Ferne treffen die Lichtstrahlen genau auf der Netzhaut zusammen, allerdings können Sie in der Nähe nur unscharf sehen. Auch hier gleichen Brillengläser aus, indem sie dabei helfen, die Lichtstrahlen schon ein Stück weiter vorne zu bündeln, nämlich direkt auf der Netzhaut.

Doppelherz Gesundheitsnews

Jetzt mit Ihrer E-Mail-Adresse kostenlos anmelden!